Samstag, 24. Februar 2007

23.02.2007 Bayreuth

Schön, wenn der letzte Tag gleich mit ausgiebiger Bildung anfängt. Klassenlehrer Böning erklärt uns Dummies wie man mit einer einzigen verkauften Karte ein Vermögen macht (Arbeitsindiz Nr.4?)


Die Klasse kann dem Argumentationsstrang nicht ganz folgen, es entwickelt sich eine hitzige Debatte.


Anschließend wird mithilfe der anwesenden Wahlberechtigten eine neue Bundesregierung gewählt.
Das Ergebnis:


Was, wenn es keine Organisations- und Hörsaal-Räume gäbe....?

Auch schön, wenn der letzte Tag nochmal mit Hammer-PA gefeiert werden kann!

Mittlerweile hab ich auch herausgefunden, daß es einen Grund gibt, warum der Chefschnellrapper sich immer die Nächte um die Ohren schlägt...

Count B. mit Opfa:



So Leute, heute war mein letzter Tag auf dieser recht amüsanten Klassenfahrt, ich hoffe, es folgen noch viele.
Ich bedanke mich bei allen für die tolle Zeit und wünsche noch viel Erfolg und allem voran Spass bei den noch ausstehenden Gigs!
Eure Spitzmaus



Col. Hernando de la Vega?

General Spi Tz Maos


Yoh , man what goes ..? U seen me Lama? Is gone...

Schade, ick muß jetz wech...

Ick feier Euch, Ihr schwuuuulen Opfa-Spastis!

Nils

22.02.2007 Saarbrücken

Heit sa mer in Saarbrigge....

Grundsätzlich gute Voraussetzungen, denn man möchte uns mit Vertec ausstatten. Das ist ok, da Marko vertec gerne mag. Allerdings stellt sich heraus, dass es sich sum ganz schön viel halle handelt, die da mit ziemlich Vertec gefüllt werden soll....

Aber, Hut ab, hat gereicht und sogar ganz anständig geklungen!

Nun mal zu etwas Anderem. Auf folgendem Bild sieht man den guten Nyze beim Tabletennis.
Was stimmt nicht auf dem Bild?

Richtig..... !

Nyze gehört zur Kategorie Schnellsprecher. Diese sind je der Grund für unsere Klassenreise ohne Ende.
Schnellsprecher erzählen, ähnlich wie die Gesangsmenschen, Geschichten aus dem Leben. Meist geht hierbei um Ungerechtigkeiten, Liebe, Liebe, oder Liebe, Gewalt und Liebe. Das Ganze wird dann von dem Plattenkratzermenschen und en Musikermenschen mithilfe der Musik zu einen gut hörbaren Brei verabeitet, der dann den Hörermenschen mit reichlich Nachdruck in die Matritzen gebrutzelt wird. Gnaueres dazu gibt es hier.
Nur das die Schnellsprechermenschen ungefähr dreimal soviel zu erzählen haben, aber die nur die gleiche Zeit pro Song zur Verfügung steht. Also muss der Inhalt recht zackig erzählt werden, gelengtlich werden abgehackte Atempausen eingebaut, die dann vom Fachkundigen beobachter als besonders geschickter Break, hook, Stop oder sonstwie gedeutet werden.

Hier alle in Action!

Duschserie Nachtrag Kassel:

Eigentlich recht anständig!

Nils

Freitag, 23. Februar 2007

21.02.2007 Düsseldorf

Es gibt solche und solche Tage. Und manchmal sollte sich der eine oder andere mal Gedanken darüber machen, was technische Dienstleistung eigentlich genau bedeutet. Die Folge: Ein vermeintlich gutes System hinterläßt einen nachhaltig schlechten Eindruck.
Linearrays sind halt immer nur so gut, wie das bedienende Personal.

Daher am Ende des Abends Rocky Mountains im Drive Rack...


Das Angenehmen an diesem Tag ist, dass Wiebke zu uns gestossen ist, um mich in 2 tagen abzulösen, da ich mich um die nächste Krabbelgruppe mit Bundesfreigang kümmern muss.

In Sachen Biertrinken hat Wiebke überhaupt keine Integrationsprobleme...

Donnerstag, 22. Februar 2007

20.02.2007 Köln off

Es gibt Situationen, in denen würde ich gern mal mit Anderen tauschen.
Zum Beispiel mit dem Taxifahrer, der vorm Hotel steht, und sich folgendes Schauspiel ansieht:
Es halten graue rollende Gummizellen vor dem Hotel, einer bunt bemalt mit zerkratzten Buchstaben. "Hmm, miese Arbeit, den Lackierer hätt ich net bezahlt..."
Dann öffenen dich die Luken der Musiker- und Technikermenschenverwahrungsmobile, und komplett verstrahlte, matschäugige, RestalkoholLangzeitnebenwirkungstester taumeln orientierungslos ums Gefährt herum. Die Fuhrmenschen öffnen seitliche Ladeluken, und treiben die Orientierungslosen hirtengleich zu den Luken, damit sie dort ihre Habseligkeiten zusammensammeln können. Dies tun die orientierungslosen mittels Geruchsproben an den einzelnen Gepäckstücken.
An der Rezeption bietet sich dem Personal ein ähnliche erschütterndes Bild: Die Orientierungslosen, die jetzt auch noch aussehen wie Greta Garbo auf nem Gepäckmarsch versuchen zwischen ungeputztem Zahngeruch und Alkoholrülpsern sich an ihre Namen zu erinnern, damit sie die Scheckkarten für ihre Eintageszelle erhalten.

Oben angekommen, wie immer:


Ja neee, is klar...


Den restlichen Tag versuchen die Orientierungslosen wieder klarzukommen , ich gönne mir eine Entspannungsmassage (ohne Happy-End, Bushido!!!)

Fuhrmenschen, Buslenker

Das sin der Andi und die Daniela.

Buslenkermenschen sind eigentlich die edelsten Teilnehmer unserer Krabbelgruppe, denn sie sind diejenigen, die dafür sorgen, daß die Musiker- und Technikermenschen jeden Tag in der richtigen Halle stehen, gemachte Betten haben und abends genug Betäubungsmittel in ihrer Mobilzelle haben. Allerdings dürfen Buslenker nur dann Buslenkermenschen werden, wenn sie Nerven haben, die ungefähr die Stärke der Zugseile der Golden Gate Bridge aufweisen.
Den die mobile Gummizelle wird multifunktional eingesetzt. Von allen. Gleichzeitig. Schlaf-, Wohnzimmer, Disco, Cocktailbar, Kuschelrock....
Eine besondere Freude kann man Buslenkermenschen machen, indem man tagsüber (Schlafenszeit für Buslenkermenschen) ganz, ganz leise an die Bay (Aufbewahrungseinheit für Stinkesocken) geht, dort etwas unschuldig rumnestelt, und dann mit aller verfügbarer, in den Aärmchen vorhandenen Kraft die Klappe so doll zuschlägt, wie es nur irgend geht.
Da lacht das Buslenkerherz.
Klingt lustig, rächt sich aber bei der nächsten Fahrt. Es sei denn, man hat vorher mächtig großes Geschäft in die Bustoilette gemacht, ne Rolle Klopapier hinterherwirft und dann stundenlang versucht, alles wegzuspülen.

Nils

19.02.2007 Bochum Karussell

Doppelshows sind ne feine Sache.
Haben was von "Täglich grüßt das Murmeltier". Alles wiederholt sich andauernd, wenn auf unserem täglichen Aufgabenzettel von Tim
(Arbeistindiz Nr.3)

(Uns interessiert immer meisten Punkt 4 Dinner und Punkt 8)
nicht stehen würde, wann die Busse uns aus dieser Zeitschleife beamen, würden wir vermutlich in zwei Wochen immer noch hier sein: Einlass, Chakuza, Umbau, Bushido, Auslass, Einlass, Chakuza, Umbau, Bushido, Auslass,Einlass, Chakuza, Umbau, Bushido, Auslass,Einlass, Chakuza, Umbau, Bushido, Auslass,Einlass, Chakuza, Umbau, Bushido, Auslass.....

Während der ersten Show:

Oder war´s die zweite?

Während der zweiten Show:

Oder war´s die erste??

Am Ende sahen wir irgendwie alle so aus:


Anschließend Amnesiesimulation im Schnellverfahren an Bord des Bandbusses. Ein folgenschwerer Abend....

Thank God, tomorrow´s Offday....

Montag, 19. Februar 2007

18.02.2007 Kassel

Expedition ins Tourreich.
Heute:
Arbeitet Tim eigentlich wirklich oder nicht?

Indiz Nr.2

Seht mal genau hin. Das Bild entstand mit ca. 20 Min. Belichtungszeit. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, vorn im Bild den Tim, ganz leicht verwackelt. Es besteht der Verdacht, daß er sich bewegt haben könnte... aber ist das schon Arbeit? Wir bleiben auf jeden Fall dran....


Die toten Augen von Kassel:



Vielleicht sollten wir es mal mit Schlaf probieren, aber wir müssen ja immer nachts mit den anderen Herion rauchen, sonst fliegen wir vonner Tour, und auf dem Zeug kann man voll gar nich pennen....

So, festhalten, jetz kommt guter Junge Thomas, schlimmes Bild, aber muss sein:



Erinnert mich n bissl an den hier:


Thomas ist als sogenannter Securitymensch dabei. Man könnte auch sagen Sicherheitsmensch.
Da sich der Schnellsprecher sehr großer Beliebtheit erfreut, vor allem bei den Frauen, hat das zwei Eigenarten zur Folge. Die eine ist, das er bei manchen (oder vielen) Typen unbeliebt ist, die andere, dass viele, bei denen er beliebt ist, unbedingt in seiner Nähe sein müssen. Und dafür tun sie alles. Sogar vom Balkon auf die Bühne springen, über ein auf Rollen befindliches Hindernis. Wenn sie es dann tatsächlich geschafft haben, fangen sie aber seltsamerweise an, fürchterlich zu schreien und zu heulen, oder fallen sogar um.
Hier kommt Thomas zum Zug. Seine Aufgabe besteht darin, sich um die Abschottung und Absicherung in den jeweiligen Matrizierungsstätten zu kümmern. Für den Musiker- oder Schnellsprechmenschen, sowohl als auch für die Verehrer derselben. Dafür rennt er den ganzen Tag durchs Bild, redet mit den örtlichen Sicherheitsmenschen über die Fussballergebnisse des Vortages (Securitymeeting nennen die das) und inspiziert jede Tür und jedes Mauseloch, ob da auch scher niemand durch- oder reinpasst.

Dann kommt der Bob-der-Builder-Part: Alle Sicherheitsmenschen (mit bunten Trikots) klappen, schieben und schrauben an metallenen Klippklapp-Teilen rum, die in einem nur für wirklich eingeweihte erkenntlichem Schema vor der Bühne, dem Licht- und SoundmenschenPanzerkreuzerPotjemkin, und manchmal auch mittendrin ("wir hatten noch soviele übrig, und das is mir gestern bei Biertrinken eingefallen, hübsch oder?") V-Förmig als sog. Wellenbrecher kreuz und quer in der Halle verteilt werden.

Das soll verhindern, dass die ganz vorne stehenden Zuschauermenschen durch die kleinen Löcher in den "Barriern" ganz, ganz vorne gequetscht werden, wenn die matrizierte Plasmamasse sich gleichzeitig dem Künstler zu nähern versucht. Zwischen Bühne und Gitter befindet sich der Graben, in dem Sicherheitsmenschen kurzzeitig abwesende Musikermenschenfans aus der Masse pflücken und an die MachdasdiewiederlaufenkannMenschen übergeben. Überreicht klingt besser, denn übergeben haben die sich dann meistens schon.
Als Belohnung darf Thomas sich mit den netten Mädels im Backstage über Semantik oder Astrophysik unterhalten, mit dem Schnellsprecher shoppen gehen, und "einsam und verlassen" vorm Steakhouse rumstehen.. (ja ne, is klar). Da Thomas auch nie schläft, hängt er immer bei seinen Schützlingen rum, bis diese wieder sicher in ihrer rollenden Gummizelle sind. Daddurch ist mittlerweiler sein rechter Augenring etwas nach unten verrutscht.

Nils,
der ab morgen im Mietwagen dem Crewbus hinterher fährt...

Samstag, 17. Februar 2007

17.02.2007 Giessen

Hier werden wir uns einen auf die Lampe .....

Aus aktuellem Anlass verweise ich auch mal die Tagebücher meiner Mit-Insassen

Unser liebevoll verwirrter Tourleiter

Unsere liebevoll verwirrte Lichtschlange

Wenn ich noch mehr entdecke, werde ich sie hier aufdecken!! Hehe!

Ansonsten ein etwas anstrengender Tag, leider wurde der Fahrspass vom Soundmensch Marko anfangs aufgrund angezogener Handbremse ein wenig behindert, aber nach umfangreichen Monteursarbeiten unter Deck löste sich die Bremse.
Der Mechaniker bekam einen Rüffel.

Hier ein optimaler Vertreter der Abteilung "coole Dusche"


Und Guten Morgen Nils, könntest Du nach deinem Kaffee vielleicht mal den LoadIn angehen und mal Strom messen?



Eine besondere Splittergruppe unseres pussierlichen Menschentrecks, der losgezogen ist, um die Musikermenschen in ihrer Hirnbrutzelmatruzenhabichvergessen-Aktion zu unterstützen, sind die Merchandiser. Manchmal auch Busgeister genannt, das war aber mal.



Hier sehen wir die Merchmenschen Benjamin und Hasan. Letzterer verläßt uns leider heute, dafür kommt Sven.
Wennn Zuschauermenschen sich ein Konzert ihrer Musikermenschen ode Schnellsprecher anschauen, lassen sie sich ja bekanntermassen ihre Hirnwindungen brutzeln, damit sie den Eindruck des Künstlers nicht vergessen. Also das Ganze mit dem Rumzappeln, sich windenden Musikermenschen, tonnenweise bunten Blinklichtern und Drehknöpfenübersäten Soundmenschengelumps.
Das hinterläßt schon tiefe Matrizen in den Hirnen.
Aber jetzt wird dem Ganzen noch eins obendrauf gesetzt. Man nehme ein T-Shirt, eine Kartoffel, Messer und Farbe. Nun ritzt man in die halbe Kartoffel den Namen der Musiker- oder Schnellsprecherformation, in Farbe tunken und fest auf das T-Shirt pressen. Super, jetzt einem Matriziertem vor die Nase halten, irgendwas von "supersonderSpecialedition" faseln und das Kleidungsstück gegen bunte Papierscheine tauschen.
Und da das schon gut zündet, weitet man dies noch auf alle anderen denkbaren und undenkbaren Accesoires aus, die der geneigte Musikermenschenfreund gerne umherschleppt, um anderen Menschen zu sagen:"Seht her, das ist meine Matrize!"
Und das klappt so prima, das sich die Jungs vom Merch jeden Abend mächtig die Hände reiben.
Und den Musikermenschen freuts auch, denn die getauschten bunten Papierfetzen werden in mehrere Teile zerissen und dann verteilt. Und einen Teil bekommen die Musikermenschen.
Super Sache, so haben alle was davon!

Gestern habe ich neben der Bühne einen deutlichen Hinweis darauf gefunden, dass unser Tourleiter anscheinend doch arbeitet:


Hmm.. aber kein Tim...
brüllt wahrscheinlich wieder irgendwo wen an oder spielt heimlich Zorro vorm Spiegel in seinem Büro...


Bis morgen,

Nils

Freitag, 16. Februar 2007

15.02.2007 Mannheim

Eine altes Toursprichwort sagt:
Wenn Du zweimal an einem Tag in ein Steakhouse gehen kannst, dann geh auch zweimal ins Steakhouse.
Wenn Du Vegetarier bist, vergiss es.

Nach erholungslosem Offday stehen wir im Mozartsaal, innen um uns herum SAP Tagung, aussen um uns herum Baustelle. Kein leichtes Arbeiten...

Eins von den beiden Bildern ist unser Lichtmensch Gunnar. Wisst ihr welcher?




Ja, ne Brille tragen sie beide, aber welcher kann besser Licht machen?

Der Lichtmensch:
Bei den unten erwähnten Touren nehmen sich die Musikemenschen auch gern jemanden mit, der sie ins rechte Licht rückt. Denn die Verwendung von besonderem Licht in bunten Farben verstärkt nämlich die nachhaltige Wirkung de Matritze. Das klappt aber nur, wenn das Licht jeden Tag gleich ist und an denselben Stellen der Musikdarbietungen eingestzt werden. Hierfür bedient sich der Lichtmensch alter Wurstdosen, in die Lampen eingebaut wurden und dann bunte Kreppfolie vorgeklebt wird, damit das ganz toll auf der Bühne aussieht. Seit einiger haben die Lichtmenschenfreunde, auch Lampenhersteller genannt, Lampen entwickelt, die sich in alle Richtungen von selbst bewegen können. Das gibt natürlich ganz tolle neue Effekte, die farbenfroh und unnachgiebig eingesetzt werden. da lle diese lampen in der Vergangenheit zu immensen Stromanforderungen geführt haben, und in irgendwo in der Nähe eines großen Festivals ein komplettes Kraftwerk auf die eins in die Luft flog, gibt es die ganzen bunten, lustigen Lampen auch als energiesparende LED Version.


Da es sich bei Lichtmenschen ähnlich verhält wie mit Soundmenschen, bedarf es auch hier eines treuen Untertanen, der durch die gegend kriecht und die ganzen mitgeschleppten Lampen verkabelt und in absolut sinnfreier Art "DMX-Kabel" und "Lakas" und "Plugboxen"
auf , unter und meistens im Riesenknoten in der Nähe von Tonkabeln verteilt, daß es eine wahre Freude ist, dabei zuzuschauen.
Hier ein Bild von Gunnars Untertan "Kobra" (schlengelt sich wie Kabel, die er verlegt)



Ansonsten die absoluet Neuigkeit:
Wo sind die Hände?
Mannheim ist Nr. 1!!

Nils

Donnerstag, 15. Februar 2007

14.02.2007 Mannheim off

Nach überstandenem Hochschüler-Abbau tun die Crewmenschen (mittlerweile im Privileg eines eigenenn Seniorenraums), was sie am besten können sich selbst feiern:



Von rechts nach links:
The Runz, Bomber, Mammut, Cobra, Tinkerbell, Gerda, The Dirk, Benjamin




Und wieder einmal herzlich willkomme, Herr Complete!
Den Rest des Tages verbringe ich mit shoppen, schlafen, essen.
Bedcall 23.ooh

On the eighth day, God invented Offdays....

Nils

Dienstag, 13. Februar 2007

13.02.2007 Ulm



Heute haben wir es uns gemütlich gemacht
Willkomen im AudioBistro "Pupitre de Mélange" !
Maitre Mark Ó rührt, sein Partner Ranjid serviert!

Trucker


Most handsome Trucker 2004/2007 Gerd

Erinnert Ihr Euch an den Anfang der Geschichte, als wir ganzen schwarzen Kisten in eine große schwarze Kiste mit großen Rollen dran geschubst haben? Irgendwer ist ja der Dumme, der den Musikermenschen ihren Gammel hinterher fahren muss. In diesem unseren Fall ist das der Gerd, auch liebevoll Tante Gerda genannt. Holländischer RockaBilly Charme trifft auf Hiphop Attitüde...
Trucker haben die Aufgabe, bei solchen MusikermenschengehenaufReisenumHirnmatrizenzubrutzeln Veranstaltungen, das komplette Gelumpe von einem Ort zum Anderen zu fahren. Wie ich ja bereits erwähnte, können die Musikermenschen sich ja fast nichts merken, außer dem kürzesten Weg zwischen Bühne und nächsten Kühlschrank. Zu ihrem Glück gibt es ja dafür die sogenannten Backliner, die sich dan um die Sachen kümmern, die der Musikermensch sich nicht merken können. Bei den Sound- und Lichtmenschen verhält es sich ja sehr ähnlich: da ihre geringe Hirnmasse so damit beschäftigt ist, die mitgebrachten und teuer an die Musikermenschen vermieteten Geräte zu bedienen, oder zu grübeln wofür die Sachen da sind, dass sie sich dann auch nix mehr merken können. Hier kommt der trucker ins Spiel:
Er übernimmt die Aufgabe, die ganzen Kisten jeden Morgen aus und jeden Abend wieder in seine große schwarze Kiste stopfen. Die Ton- und Lichtmenschen rennen paralell dazu mit Zetteln durch die Gegend und sammeln die Kisten. Auf diesem zettel steht nämlich die Reihenfolge, wie die Kisten durch den truck gewürfelt werden müssen. So kann nix vergessen werden. Toll sowas, danke an Trucker Gerd, so müssen wir nicht jeden tag neue Sachen kaufen.

Nils

12.02.2007 Nürnberg

Daniela, die nette Busfahrerin und Freizeitwahrsagerin, hat Recht behalten...



Unser Tourleiter hat seine psychiche Nähe zu Don Diego de la Vega und direkt malerisch von Adib umsetzen lassen. Schade nur, daß dies nach meinen Cocktailmixenden Zeiten war und Tim diesen Umstand vor Betreten der Halle vergessen hat....



Manmanman, ich habs je schon geahnt... Nürnberg wird wieder anstrengend.
So kommt es auch. Nicht nur dass sich die Halle dadurch auszeichnet, eine besonders miese Akustik zu haben, nein es wird noch angenehmer durch unglaublich freundliche Helfer, die richtig bei der Sache sind. Einziger Lichtblick der ausgesprochen nette PA Betreuer.


Folgende Situation:
Man hat die Wahl zwischen einer Dusche im ProdBüro Böning, ohne Tür neben dem Localoffice oder dem Hotel Duschzimmer neben an.

Dusche Prodbüro:



Ok, gekachelt ja, aber fehlt da nicht was?

Duschzimmer "Hotel Tiergarten" (wie passend)



Also die Entscheidung fällt nicht allzu schwer...
Nach der erfrischenden Wäsche (es ist mittlerweile 01.36h), schweift der durstige Blick durch die Minibar und man wird fündig! Allerdings kurz vorm Geniessen das:

(060706)
Hmm okay, dann doch lieber den O-Saft:



Es drängt sich der verdacht auf, dass dieses Hotel nicht unbedingt zu den frequentiertesten Nürnbergs gehört....

Nichts wie weg...

Nils